USA beenden Debanking: So ist es gelungen
Das Wichtigste in Kürze Die Trump-Regierung arbeitet seit Februar an der Beseitigung des Debankings. Regulatoren wollen jetzt die Lösung gefunden haben. Reputationsrisiken sollen künftig nicht mehr als Vorwand für Kontoschließungen herhalten. Diese Begründung sei beliebt, um unliebsamen Kunden ihre Konten zu entreißen. Der Grund dafür sei üblicherweise politischer Druck der Regulierungsbehörden. Die zuständige FDIC will nun einen neuen Kurs einlegen. International entwickelte sich die finanzielle Zensur üb
USA beenden Debanking: So ist es gelungen
Die USA haben das Debanking laut offiziellen Aussagen der Behörden beendet. Es handelt sich um eine Art der finanziellen Zensur, die über die letzten Jahre unter der Biden-Regierung rege Nutzung erfuhr. Die Politik versuchte damit, unliebsame Personen, Organisationen und sogar ganze Branchen zu bekämpfen.
Schwer betroffen war auch die US-amerikanische Kryptobranche. Die neue US-Regierung, die seit Januar im Amt ist, kündigte rasch die Untersuchung des Debankings an. Im Februar nahm ein Untersuchungsausschuss seine Arbeit auf. Inzwischen ist es den Behörden offenbar gelungen, die grundlegenden Prinzipien zu durchsteigen.
Die US-amerikanische Bundeseinlagenversicherungsgesellschaft FDIC erkannte , dass Banken unliebsame Entitäten ihrer Geschäfte ausschlossen, indem sie auf eine mögliche Rufschädigung deuteten. Verantwortung dafür sollen jedoch letztlich Regulierungsbehörden getragen haben, die politischen Druck ausübten.
Davon waren unter der Biden-Administration etwa Krypto-Unternehmen, aber auch weitere unliebsame Branchen betroffen. Der amtierende US-Präsident Donald Trump kritisierte große Bankenhäuser dafür, die Konten solcher Personen geschlossen zu haben, die sich im politischen Konservatismus engagierten.
In einem Brief an das US-Parlament gab FDIC-Chef Travis Hill bekannt, diese Argumentationsgrundlage zu zerstören.
“Das Reputationsrisiko wurde in der Vergangenheit missbraucht und liefert aus einem Sicherheitsaspekt keinen Mehrwert”, schrieb Hill.
Krypto-Zar David Sacks griff das Thema am letzten Freitag auf. Er schätzt die Verbesserung der regulatorischen Arbeit als großen Glücksgriff für den Kryptomarkt ein.
“Die FDIC hat es Banken einfacher gemacht, sich an kryptobezogenen Aktivitäten zu beteiligen. Dies ist eine der besten Möglichkeiten, Krypto weiter zu etablieren. Danke an die FDIC und den amtierenden Vorsitzenden Travis Hill.”
The FDIC has made it easier for banks to engage in crypto-related activities. This is one of the best ways to mainstream crypto further. Thanks @FDICgov and Acting Chairman Travis Hill. pic.twitter.com/f3amLOZwsc
— David Sacks (@davidsacks47) March 28, 2025
Debanking auch international populär
Im Hinblick auf das Debanking nahmen die USA bislang keine Sonderrolle ein. Die finanzielle Zensur findet international oft aus politischen Gründen statt. Auch in Deutschland ist das Vorgehen laut Berichten einiger Betroffener bereits Praxis.
Zuletzt sei die Journalistin Gaby Weber zum bekannten Ziel einer Kontoschließung geworden, berichtet Kettner Edelmetalle . Betroffene haben durch das Debanking keinen direkten Zugriff mehr auf ihre Gelder. Rechnungen können nicht bezahlt werden. In einigen Fällen berichten Betroffene, dass sie aufgrund einer umfassenden Zensur auch nach jahrelanger Suche kein neues Bankkonto eröffnen können.
Vor Gericht halten derlei Kontoschließungen nicht immer stand. So ist es laut Erfahrungsberichten bereits gelungen, Konten durch einstweilige Verfügungen wiederherzustellen.
Kryptowährungen wie Bitcoin bestehen aus dem Grund, Menschen die Hoheit über ihr Geld zurückzubringen. Nicht in jedem Fall sind Kryptowährungen ein perfekter Ausweg aus dem Debanking, allerdings kann eine Rücklage in Krypto eine gute Sicherheit für den Ernstfall bieten.
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